Zum Inhalt springen

Google Antigravity

Googles agentenorientierte Entwicklungsumgebung, jetzt eine native Desktop-App, in der autonome, Gemini-basierte Agents Full-Stack-Apps über Editor, Terminal und Browser hinweg planen, ausführen, testen und überarbeiten.

Kostenlose Stufe / inklusive bei Google AI Pro (20 $/Monat) und Ultra

Auf einen Blick

Vorteile

  • + Vollständig autonome Agents, die planen, ausführen, testen und überarbeiten
  • + Native Desktop-App (2.0), die sich anfühlt wie die ChatGPT- und Claude-Apps
  • + Läuft auf Gemini 3.7 Flash — schnell und stark bei einfachen bis mittelschweren Aufgaben
  • + Orchestriert mehrere Agents und geplante Hintergrund-Aufgaben
  • + Erzeugt überprüfbare Artefakte: Pläne, Screenshots, Walkthroughs
  • + Überraschend gut darin, direkt auf deinem Computer zu arbeiten

Nachteile

  • An Gemini-Modelle gebunden (keine Modellwahl), die bei harten Problemen hinter der Frontier zurückliegen
  • Weniger ausgereift als Claude Code für komplexe Engineering-Aufgaben
  • Die Limits der kostenlosen Stufe wurden seit dem Launch enger; das langfristige Preismodell ist noch in Bewegung

Am besten für: Vibe Coding von Full-Stack-Apps, statischen Websites, Games und Browser-Extensions mit autonomen, Gemini-gestützten Agents — plus praktische Computer-Aufgaben wie System-Troubleshooting

FM

Fabians Take

CPO & Chief AI Officer

"Antigravity ist eine Werkbank für die Softwareentwicklung, die sich genau wie Claude Code auch für Wissensarbeit nutzen lässt. Seit dem 2.0-Update sieht es fast genauso aus wie die Desktop-Apps von ChatGPT und Claude, und ich experimentiere gern damit an Websites. Es ist auch mein Mittel der Wahl für praktische Computer-Aufgaben geworden: Es hat mir geholfen, Netzwerk- und Energieverwaltungsprobleme auf meiner Maschine zu beheben."

Vollständiger Test

Google Antigravity ist eine auf Agents ausgerichtete Entwicklungsumgebung, in der autonome, Gemini-basierte Agents den gesamten Entwicklungszyklus übernehmen: planen, coden, testen und überarbeiten, über Editor, Terminal und Browser hinweg. Mit Version 2.0 ist aus der browserbasierten IDE eine native Desktop-App geworden, ergänzt um ein CLI-Tool und ein SDK für eigene Agent-Workflows.

Die 2.0-Desktop-App

Die neue Desktop-App wurde von Grund auf neu geschrieben, und das merkt man. Sie sieht aus und fühlt sich an wie die Desktop-Apps von ChatGPT und Claude: eine aufgeräumte, chat-zentrierte Oberfläche, bei der die Entwicklungsmaschinerie dahinter liegt statt davor. Der Abschied vom Browser brachte ausserdem mehr Geschwindigkeit und richtigen Zugriff auf lokale Dateien, und du kannst jetzt mehrere Agents gleichzeitig orchestrieren oder Aufgaben planen, die im Hintergrund laufen. Sprachbefehle und Integrationen mit Google AI Studio, Android und Firebase runden das Paket ab.

Der agentenorientierte Ansatz

Klassische KI-Coding-Assistenten reagieren auf einzelne Prompts. Antigravitys Agents arbeiten autonom. Du gibst ihnen ein Ziel, und sie brechen es in Teilaufgaben herunter, führen diese über mehrere Tools hinweg aus (Editor, Terminal, Browser) und liefern überprüfbare Artefakte wie Umsetzungspläne, Screenshots und Walkthroughs.

Das Modell darunter

Antigravity läuft auf Gemini, aktuell 3.7 Flash. Das ist ein echter Kompromiss. Flash liegt bei wirklich harten Problemen ein gutes Stück hinter den Frontier-Modellen, ist aber schnell, günstig und stark bei einfachen bis mittelschweren Aufgaben — und genau daraus besteht der Grossteil des alltäglichen Bauens. Wenn du Frontier-Reasoning brauchst, ist das hier das falsche Tool; wenn du Volumen und Geschwindigkeit brauchst, ein gutes.

Was ich damit gebaut und repariert habe

In der Praxis meistert Antigravity ein paar Arten von Arbeit besonders gut:

  • Statische Websites: komplette Site-Generierung mit responsivem Design — mein liebster Spielplatz für Experimente
  • Games: interaktive browserbasierte Games mit Logik und Grafik
  • Browser-Extensions: Chrome-Extensions mit Manifest, Content Scripts und Popup-UI
  • Computer-Aufgaben: Es interagiert direkt mit der Maschine, auf der es läuft. Bei mir hat es Netzwerk- und Energieverwaltungsprobleme diagnostiziert und behoben, die Art Aufgabe, für die du sonst den IT-Support rufst. Eine feste Regel: Mach das auf deinem eigenen Rechner, nie auf dem Firmen-Laptop (ein Agent, der IT-verwaltete Einstellungen ändert, ist nicht deine Entscheidung), und lass ihn erklären, was er ändern will, bevor du zustimmst

Claude Code vs. Antigravity

Beide sind agentische Tools, fühlen sich aber unterschiedlich an. Claude Code ist flexibler und läuft auf stärkeren Modellen, was bei komplexem Engineering zählt. Antigravity ist visueller und zugänglicher, und seit 2.0 fühlen sich die beiden deutlich ähnlicher an. Die kostenlose Stufe macht es einfach, es auszuprobieren, auch wenn die Limits seit dem Launch enger geworden sind und bezahlte Google-AI-Pläne sie anheben.

Wer Antigravity nutzen sollte

Entwickler und Nicht-Entwickler, die eine visuelle, agentengestützte Umgebung für Web-Projekte, Games und Browser-Extensions suchen — oder einen Agent direkt auf ihrem Computer arbeiten lassen wollen. Eine gute Ergänzung zu Claude Code für Projekte, bei denen Geschwindigkeit und Volumen wichtiger sind als Frontier-Reasoning.

Hinzugefügt: 2026-02-22 · Zuletzt aktualisiert: 2026-08-20

Bleib auf dem Laufenden

Verpass nicht, was als Nächstes kommt

Ich kuratiere die besten KI-Tools für Berufstätige. Trag dich in die Liste ein, und ich melde mich, wenn ich etwas Interessantes zu teilen habe.Der Newsletter erscheint auf Englisch.