Copilot
Microsofts KI-Assistent, integriert in ihr Ökosystem, früher bekannt als Bing Chat.
Auf einen Blick
Vorteile
- + In Windows und Office-Apps eingebaut
- + Enterprise-Datenschutz (in den bezahlten Stufen)
- + Zugriff auf Web-Browsing und DALL-E 3
Nachteile
- − Schwache Produktisierung und UX
- − Lernt und personalisiert schlechter als ChatGPT
- − Überraschend schwache Integration mit Microsofts eigenen Produkten
Am besten für: Unternehmensumgebungen, die bereits fest im Microsoft-365-Ökosystem verankert sind.
Fabians Take
CPO & Chief AI Officer
"Microsoft hat das verpatzt, kein Wunder, dass kaum jemand es nutzt. Das Problem: Es ist nicht gut produktisiert. Es lässt sich nicht so konfigurieren und personalisieren und lernt nicht so clever wie ChatGPT und Co. Es interagiert nicht clever mit anderer Software, erstaunlicherweise nicht mal mit Microsofts eigenen Produkten. Claude ist in Excel und PowerPoint besser als Microsofts eigener Assistent. Höchste Zeit, dass Microsoft aufholt!"
Wenn Copilot das ist, was deine Firma dir gegeben hat
Alles in meinem Take oben gilt — und nichts davon sollte dich davon abhalten, Copilot ernsthaft zu nutzen, wenn es das Tool ist, das deine Firma freigegeben hat. Unter der klobigen Verpackung läuft ein Modell der Spitzenklasse, und das Enterprise-Deployment hat einen Vorteil, den kein privates ChatGPT-Konto bieten kann: Du darfst es tatsächlich mit echtem Arbeitsmaterial nutzen. Das Tool, das du für echte Arbeit nutzen darfst, schlägt das bessere Tool, das du nicht nutzen darfst.
Für viele Angestellte ist das genau die Situation: ChatGPT und Claude sind bei der Arbeit gesperrt, und Copilot ist das, was da ist. Wenn das du bist, habe ich einen ganzen Guide dazu geschrieben, wie du das Beste daraus machst — inklusive des zweigleisigen Ansatzes, privat mit privatem Material zu lernen und dieselben Fähigkeiten bei der Arbeit anzuwenden: Deine Firma hat ChatGPT gesperrt. Und jetzt?
Hinzugefügt: 2026-02-26 · Zuletzt aktualisiert: 2026-07-18